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Foto: Jens-Christian Henke |
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Ermunterungen von Nick zur Zahlung überfälliger
VGC-Beiträge |
Freitag, der
08.08.2008
Marijke, unsere niederländische Meteorologin,
macht heute im Briefing und in allen drei Sprachen (außer Holländisch) gar keine Hoffnung auf fliegbares Wetter: Die
Wetterkarten prognostizieren widerliche Gewitter.
Aber so schlimm wird es zum Glück nicht kommen! 
Nick Newton erinnert in seiner
unnachahmlichen, britisch-humorvollen Art (man könnte auch sagen: "energisch-freundlich") an die Zahlung des VGC-Beitrages,
falls dies noch nicht erfolgt sein sollte. Ich bin mir sicher, dass ich erst
kürzlich per "PayPal" gezahlt habe, werde jetzt aber immer unsicherer und sollte
das nach der Rückfahrt 'mal kontrollieren...
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Foto: Jens-Christian Henke |
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Bergfalke III in Frischhaltefolie |
Dann folgt ein Vortrag über die
Produktpalette des VGC-Hauptsponsors Fronius mit dem Schwerpunkt
"Batterieladesysteme". Ein wirklich wichtiges Thema für
Segelfliegerinnen und Segelflieger, weil: Kein Motor, kein Generator, kein
Strom, dafür Akkus, die natürlich jeden Abend geladen werden müssen. Trotz der -
bezüglich des Vortrages - unterstützenden Abschirmung heute morgen ist die
Microsoft PowerPoint-Präsentation nicht sonderlich gut auf der kleinen Leinwand
lesbar. (Ein Versehen beim Kauf des Projektors?)
Nachdem ich dank des schnellen
VGC-Rallye-WLANs (drahtloser Zugang zum Internet) meinen Donnerstags-Bericht vom
Restaurant aus erfolgreich ins Internet "gehieft" (will sagen: hochgeladen,
geuploadet) habe, helfen ich beim Abrüsten der Segelflugzeuge mit, deren Abreise
nicht mehr weit ist. Claudia und ich kümmern uns insbesondere um die Cimbora.
Als diese schließlich fachgerecht zerteilt und mit Spanngurten verzurrt auf dem
Anhänger untergebracht ist, schwöre ich mir, mich nie wieder darüber zu
beklagen, dass unser Rhönsperber einen
"gewissen" Aufwand beim Auf- und Abrüsten einfordert... Das ist wirklich ein
komplexer Job, den der Lázlo da ganz ohne Skript geleistet hat! Der
Universal-Planenhänger hat seine Aufgabe nicht gerade erleichtert, da zur
Sicherung von Rumpf und Flächen viel Schaumstoff und viele Spanngurte
erforderlich sind.
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Foto: Jens-Christian Henke |
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Zerlegter Cimbora (Kamerad, Kumpel) auf seinem
Anhänger |
Das Wetter ist heute recht windig
und wechselhaft, aber bis zum Nachmittag trocken, so dass im relativ kleinen
Rahmen sowohl an der Winde als auch im F-Schlepp gestartet wird. Die Halle wird
nicht aus- aber umgeräumt, um an genau die Flugzeuge heranzukommen, die
abgerüstet werden sollen.
Mich faszinieren heute die
Fliegerkameraden aus Litauen, die mit einem L-Spatz und Bergfalken III angereist
sind. Da sich der Wettergott diesen Sommer nicht dazu durchringen konnte, uns
mit einer stabilen, europaweiten Hochdrucklage zu erfreuen, wurden die beiden
Segler mangels geschlossenem Transportanhänger in Frischhaltefolie eingewickelt!
Das schützt gut gegen Regen, aber vor meiner geistigen Leinwand spielen sich
dramatische Szenen ab, wie der Bergfalke hinter dem Zugfahrzeug mit
Höchstgeschwindigkeit zur nächsten Brücke sprintet, um Schutz vor dem
einsetzenden Hagel zu suchen, dessen Körner immer größer werden...
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Foto: Jens-Christian Henke |
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Zwei Bücker Jungmeister in perfektem Zustand |
Claudia und ich schließen uns
einer kleinen Gruppe an, die von Peter Lengrüsser vom OSC Wasserkuppe geführt
wird: Wels ist ein Magnet für die wunderschönen Bücker Motorflugzeuge. Allein in
der einen kleinen, privaten Halle stehen auf Laminatboden sechs Bücker-Flugzeuge.
Zustand: Ausnahmslos perfekt!
Peter erzählt, dass nicht nur die
sehr große Haupt-Flugzeughalle aus dem zweiten Weltkrieg stammt, sondern auch
die Betonplatten des Vorfeldes. Er zeigt uns Einschlagspuren von Splitterbomben.
Es gibt eine "Schwesterhalle" in Linz, die genauso groß und freitragend ist: Es
gibt also keine Pfeiler innerhalb oder am toroffenen Rand der Halle. Das ist
wahrlich keine Selbstverständlichkeit für eine Flugzeughalle!
Heute ist die Abschlusszeremonie
der VGC-Rallye. Leider habe ich mit meiner mittlerweile schon recht betagten,
digitalen Kompaktkamera nur wenige Fotos machen können, die qualitativ
"erträglich" sind. Um 19:00 Uhr startet die Zeremonie mit einem Foto aller
Teilnehmer vor dem großen Festzelt. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl müssen
die Fotografen schließlich drei(!) Biertische übereinander stellen, um eine
Vogelperspektive zu ermöglichen, die alle Teilnehmer auf einem
Foto erscheinen lässt.
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Foto: Jens-Christian Henke |
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Zusammenkunft vor dem Festzelt für das
Abschlussfoto |
Im Festzelt folgen viele, sehr
berechtigte Dankesreden und die Übergabe von Geschenken. Chris Wills, der
Gründer des VGC, versorgt eine große Zahl der Geehrten mit einem Küsschen, was
insbesondere bei den Herren nicht wirklich gut ankommt und zu sehr interessanten
Gesichtsausdrücken führt.
David Shrimpton wird
als ehemaliger Marineoffizier und langjähriger VGC-Präsident mit "Rule Britannia!",
der inoffiziellen Nationalhymne
der Briten, verabschiedet, die lautstark und wohl von allen VGC-Teilnehmern - und von einem kleinen,
etwas "flötenlastigen" Orchester unterstützt - gesungen wird. Ein fulminanter
Böllerknall aus einer kleinen Kanone beendete diese Vorstellung.
Chris Wills
hält die Abschlussrede. Dann wurde die aufgeblasene Kuh von
ihrer schweren VGC-Glocke befreit, so dass diese als
Schlusspunkt der überaus erfolgreichen Veranstaltung
geläutet werden kann.
Der Abend geht weiter und man
lernt auch heute Abend neue, völlig Oldtimer-verrückte Leute kennen.
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Foto: Jens-Christian Henke |
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"Rule Britannia!" |
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Foto: Jens-Christian Henke |
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Abschlussrede von Chris Wills - die Glocke
hängt noch an der Kuh |
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