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2. und 3. Juni 2007
Flugplatzfest 2007 in Bad Sobernheim
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Foto: Michael Stauch |
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Flamingo im Anflug auf Bad Sobernheim |
Nachdem ich Martin in Ober-Ramstadt ins Auto geladen hatte
ging es erst zügig, dann mit ständigem Schielen auf die Blitzanlagen zur
Wasserkuppe. Aushallen – Flugvorbereitung – Tanken – Abflug.
Bei schönen Wetter überflogen wir nach etwa 45 min die
Autobahnüberdachung bei Aschaffenburg. Nach einen Überflug über Martins
Heimatplatz Reinheim erreichten wir nach 1h 30min, über Darmstadt und Oppenheim
kommend, Bad Sobernheim. Einer freundlichen Begrüßung folgte eine kurze
Orientierung und die Suche nach etwas Trinkbaren. Kurze Zeit später erschien
auch Rolf Johannes, der Dritte im Bunde.
Dunkle Wolken veranlassten uns schnell den SG aufzubauen
und die Flugzeuge in die Halle zu verfrachten. Aber das Wetter hatte Erbarmen
mit uns und so konnten wir nach der Zimmerzuweisung den Tag mit einem
gemütlichen Beisammensein und gegrillten Würstchen ausklingen lassen.
Währenddessen traf dann auch noch SG-Pilot Andreas in Bad Sobernheim ein. Dem
Engagement von Rolf war es dann auch zu verdanken, dass jeder für sich die
Nacht, schnarchend oder auch nicht, im Einzelzimmer verbringen konnte.
Der Sonntag begann, dank der Fliegerfreunde von Bad
Sobernheim, mit einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück. Nach dem
Aushallen blieb noch genug Zeit, so dass Andreas einen Mitflug in einem
Gyrocopter unternehmen konnte. Mit einem breiten Grinsen stieg er nach
erfolgreicher Senkrechtlandung vom Fluggerät. Der Flamingo war schnell von
interessierten Zuschauern umringt und so konnte Martin bald zum ersten Rundflug
starten. Ein kleines Informationsplakat wurde noch erstellt und am
Informationsschalter ausgelegt. Insgesamt flog Martin sechs begeisterte
Oldtimerfans rund um Bad Sobernheim.
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Foto: Michael Stauch |
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Rundflugbetrieb mit dem Flamingo |
Der SG-38 Gummiseilcup begann dann in den
Mittagsstunden mit dem ersten Team vom Flugsportverein Bad
Sobernheim. Das warme Wetter behinderte wohl das Interesse an
sportlicher Betätigung, so dass sich letztendlich nur drei Teams
fanden, um den SG in die Luft zu katapultieren. Die Leistungen der
Teams wurden von mal zu mal besser. Gewonnen hat dann das am Schluss
gestartete Team "Kunterbunt 2". Eine Aufteilung der ausgeschriebenen
Geldpreise erübrigte sich, da diese für die Jugendarbeit des
Flugsportvereins gestiftet wurden.
In diesem Zusammenhang sei bemerkt, dass wir den 1. und 2.
Platz bei der Publikumswahl zu den schönsten Flugzeugen nach Hause fliegen
durften. Unser Flamingo belegte den ersten Platz, der SG erhielt vom Publikum
die zweit meisten Stimmen. Um so erstaunlicher, da sich die "Stampe" ganz
hervorragend mit einem kleinen Kunstflugprogramm präsentierte.
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Foto: Martin Wallmer |
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Team "Kunterbunt 1" legt sich in die Seile |
Der Flugsportverein Bad Sobernheim zeigte einen
gelungenen Dreierverbandsflug über dem Platz, und die Segelflieger
zeigten ihr Können mit perfekten Landeanflügen knapp über die
Buschreihen am Platzrand. Mancher Besucher hat da wohl schon den
Einen oder Anderen in den Büschen hängen gesehen.
Diese durchaus sehr gelungene Veranstaltung ging für uns
leider viel zu schnell zu Ende, denn wir hatten ja noch den Rückflug zur
Wasserkuppe zu bewältigen. Nach einem Überflug im Verband mit der "Stampe"
verabschiedeten wir uns von Bad Sobernheim. Zurück ging’s wieder über Oppenheim,
Darmstadt nach Aschaffenburg. In Aschaffenburg legten wir einen Zwischenstopp
zum Tanken ein. Unser Erscheinen auf dem Aschaffenburger Flugplatz löste wohl so
viel Freude aus, dass uns die Landegebühren erlassen wurden.
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Foto: Martin Wallmer |
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Andreas im Anflug |
Nach etwa zwei Stunden erreichten wir dann
wieder "unseren Heimatplatz". Nach dem üblichen Flugzeugputz und den
abschließenden Verwaltungsarbeiten traten wir dann wieder den
Rückweg per PKW nach Ober-Ramstadt bzw. Darmstadt an. Abschließend
möchte ich mich, auch im Namen von Martin, Andreas und Rolf, noch
einmal recht herzlich für das herrliche Wochenende und für die
Gastfreundschaft bei den Freunden vom Flugsportverein Bad Sobernheim
bedanken. Wir, das "Team Darmstadt" (featuring Rolf aus Trier),
freuen uns schon auf das nächste Mal.
Michael Stauch

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